Markt Hofkirchen

Kreuzbergkapelle

Die Kreuzbergkapelle verdankt ihre Entstehung der Pest am Ende des Dreijährigen Krieges. Zum Gebetsgedächtnis für die Verstorbenen wurde der Berg zu einem sogenannten Kalvarienberg umgestaltet mit drei Kreuzen auf dem Gipfel.
Die anfängliche Bretterhütte wurde ab dem Jahre 1736 durch eine gemauerte Kapelle zu Ehren der Schmerzhaften Muttergottes ersetzt; der Tod von Anna Regina Maier († 1738), Gattin des Pflegers zu Hilgartsberg und Schwester des damaligen Hofkirchener Pfarrers, die den Bau begonnen hatte, verhinderte jedoch dessen Vollendung.

Erst im Jahre 1768 wurde die Kapelle von der Pfarrgemeinde neu erbaut, die Kapelle durfte jedoch nur der privaten Verehrung dienen. Aus diesem Grunde wurde zwar die Aufstellung der Schmerzhaften Muttergottes im gleichen Jahre genehmigt, nicht aber die Aufstellung des Kreuzweges im Jahre 1777.
Seit dem 21. August 1800 wurde im Sommer am Freitag dort eine Messe gelesen. Im Jahre 1859 schließlich wurde die Kapelle verlängert und erhielt einen steinernen Turm. 1920/21 war eine weitere Renovierung des beliebten Kirchleins nötig geworden. Als Geläute wurde 1952 eine Bronzeglocke beschafft, und 1953 wurde wiederum eine Außenrenovierung durchgeführt, um den wöchentlichten Gottesdiensten im Sommer weiterhin einen würdigen Rahmen zu bieten.